Treten Sie durch das Zeitportal und tauchen Sie im geologischen Museum KALK in eine Welt ein, in der Kristalle auf Bäumen wachsen und Fossilien durch die Kräfte der Planeten geformt werden.
Die Sonderausstellung „Nicht von dieser Welt“ bietet ein sinnliches Erlebnis des mittelalterlichen Verständnisses der Entwicklung der Natur.
Mit den spektakulären und überdimensionalen Modellen des Kunsthandwerkers Esben Horn bietet die Ausstellung die Möglichkeit, in eine dunkle und düstere Welt einzutauchen, in der Ihr Wissen aus der Gegenwart keine Gültigkeit mehr hat.
„‚Nicht von dieser Erde‘ istinteressant, weil es Magie als menschliche Weltanschauung ernst nimmt – nicht als Aberglauben, sondern als logisches System. Es lässt das Publikum das magische Denken der Vergangenheit von innen heraus erleben, durch sinnliche, stimmungsvolle Räume. Gleichzeitig spiegelt sie unsere Gegenwart wider, in der magische Rituale und der Glaube an die Technologie nach wie vor unsere Realität prägen“, sagt Esben Horn / Studio Megaton über die neue Ausstellung.

Von Magie und Religion zur wissenschaftlichen Methode
Die Ausstellung führt die Besucher durch sieben Erklärungsmodelle der Vergangenheit. Anschließend wird ein Bild der wissenschaftlichen Methode gezeichnet, veranschaulicht am Beispiel von Nicolaus Steno, dem Begründer der Geologie und einem der Pioniere des wissenschaftlichen Denkens, wie wir es heute kennen.
„Als Geologe war es eine spannende Herausforderung, die Dinge auf den Kopf zu stellen und den fantastischen Erklärungen der Vergangenheit Raum zu geben. Sie unterstreichen auf wunderbare Weise den großen Sprung in unserer Weltanschauung, den die Methoden der Wissenschaft für neue Erkenntnisse über die Welt, die uns umgibt, bedeutet haben und nach wie vor bedeuten“, sagt Jesper Milàn, Kurator am KALK.
„Nicht von dieser Welt“ ist ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen und eignet sich perfekt für einen Ausflug in den Winterferien, wenn das Wetter eher zu Indoor-Aktivitäten einlädt. Anlässlich der Ausstellung hat KALK auch den Kreativbereich mit neuen Tischen und Aktivitäten insbesondere für die jüngeren Besucher auf den neuesten Stand gebracht.
Die Sonderausstellung „Nicht vondieser Welt“wurde mit Unterstützung der Augustinus-Stiftung und der Knud-Højgaard-Stiftung realisiert.
„Nicht von dieser Welt“ ist am 7. Februar 2026 für Besucher geöffnet. KALK ist in den Wochen 7 und 8 jeweils von 10 bis 15 Uhr geöffnet.
Zusätzliche Informationen:
Museumsdirektor Jesper Milàn: jesperm@oesm.dk
Kunsthandwerker Esben Horn: horn@10tons.dk