Stevns Klippe
Die Klippe erzählt die Geschichte, wie ein Asteroid vor etwa 66 Millionen Jahren auf der Erde einschlug. Vor 66 Millionen Jahren schlug ein Asteroid auf der Erde
ein und verursachte eine gewaltige Naturkatastrophe. Es wird geschätzt, dass die Hälfte der Tierwelt starb und viele Arten verschwanden. Zu den verschwundenen Tierarten gehörten die Dinosaurier, Ammoniten (Tintenfische, die mit den Nautilus verwandt sind) und Belemniten (die Tintenfische, deren versteinerte Überreste wir "Dochtkerzen" nennen).
Der Asteroid schlug mit solcher Wucht auf dem Boden auf, dass dieser beim Aufprall pulverisiert wurde. Zuvor hatten heftige Vulkanausbrüche im heutigen Indien große Mengen an Asche in die Atmosphäre abgegeben. Die Asche vermischte sich nun mit dem Staub des Asteroiden. Dadurch konnte das Sonnenlicht die Erde nicht mehr erreichen, was das Gedeihen der Pflanzen erschwerte.
Als der Staub auf die Erde fiel, setzte er sich als Schicht auf der Oberfläche ab. Wir nennen diese Bodenschicht "Fischlehm". An einigen Stellen wurde sie weggeschwemmt oder weggeblasen. An anderen Stellen wurde sie zu einer dünnen, grauen Schicht, die Teil der Erdschichtung wurde. 2 Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Fischlehm aufgrund seines hohen Iridiumgehalts die Überreste eines Himmelskörpers enthält. Iridium ist ein Element, das auf der Erde sehr selten vorkommt, aber zum Beispiel in Asteroiden enthalten ist. Auf Stevns Klint ist die Fischtonschicht an mehreren Stellen als dunkler Streifen zwischen Kreide und Kreide zu sehen. Wir nennen sie auch die K/T-Grenze (Kreide-Tertiär-Grenze)